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Katholische Frauengemeinschaft Deutschland

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Vorstand
Sprecherin
Hildegard von Ameln(3.vl)
Adresse

Mitglieder

Gaby Eudenbach
Ina Gies
Josefine Gies
Pia Hansen
Petra Kurth
Lucie Werner

 

Liste der Vorsitzenden

Hildegard von Ameln

2013 -

Helene Adams

2005 - 2013

Regina Groß

1994 - 2005

Anita Saal

1984 - 1994

Christel Klaes

1972 - 1984

Maria Alfter 

1953 - 1972

Gründungsdatum

19.07.1953

Beitrag der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) zum Jubiläum der Pfarrei 2004
von Helga Groß

 „Eine Pfarrei ist arm, wenn sie keine Frauengemeinschaft hat“ 
50 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Laurentius Ahrweiler

Am 7. November 2003 konnte die kfd St. Laurentius ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Das war Anlass, sowohl Rückschau zu halten als auch das heute Bestehende in den Blick zu nehmen.

Am 19. 11. 1953, dem Elisabeth-Fest, wurde in Ahrweiler eine neue Kath. Frauengemeinschaft gegründet, die schon bei Beginn 135 Mitglieder zählte. Dechant Josef Rausch berief Maria Alfter als Vorsitzende. Zusammen mit dem Helferinnenkreis wurde schon damals manches, was heute fest im Jahresprogramm steht, zugrunde gelegt. Als Maria Alfter  1972 den Vorsitz an Christel Klaes abgab, hatte die kfd St. Laurentius (damals noch mit Bachem) 400 Mitglieder. 1972 fand zum ersten Mal zu Beginn des Jahres der Helferinnen-Kaffee statt, bei dem – wie auch heute noch - das Jahresprogramm besprochen und festgelegt wurde. Ende 1984, als Christel Klaes ihr Amt als Vorsitzende weitergab, wurde zum ersten Mal eine satzungsgemäße Wahl durchgeführt, bei der die damals jüngste Helferin, Anita Saal, die meisten Stimmen bekam. Sie war 10 Jahre Vorsitzende; ihr folgte 1994 Regina Groß, die nach zweimaliger Wiederwahl heute noch im Amt ist.

Dass die kfd St. Laurentius über die Jahre hinweg so lebendig geblieben ist und die Mitgliederzahl bei 500 gehalten hat, ist nicht zuletzt der Arbeit aller Vorsitzenden und der Mitarbeit der Helferinnen, heute Mitarbeiterinnen genannt, zu verdanken.

Einen wichtige Aufgabe erfüllte von Anfang an das Beten miteinander und füreinander. Es begann mit der „Müttermesse“, die am Priestersamstag, später an jedem Herz-Jesu-Freitag bis heute gefeiert wurde und wird.

Die „Wallfahrten in der Fastenzeit“ führten seit Maria Alfters Zeiten bis heute zu bekannten und weniger bekannten Wallfahrtsorten. – Jedes Jahr am Freitag vor Palmsonntag treffen sich Frauen vor der I. Station an der Ahrbrücke und gehen betend und betrachtend den Kreuzweg zum Kalvarienberg. – Die Gebetsstunde der Frauen am Fest des Ewigen Gebetes um den 13. Sept. bereitet ein Team der kfd vor (erste Erwähnung 1974). – Jährlich werden den Mitgliedern Einkehrtage angeboten, die uns auf unserem gemeinsamen Glaubensweg stärken, den Blick weiten und uns Mut machen. – Dankbar und froh sind wir über die gute Zusammenarbeit mit der Evangelischen Frauenhilfe Ahrweiler. So treffen wir uns schon seit 1970 zum Weltgebetstag der Frauen am 1. Freitag im März. – Ganz wichtig sind uns die Ökumenischen Nachmittage, die wir zusammen gestalten, einmal in der Zehntscheuer und im nächsten Jahr im Gemeindesaal der Friedenskirche. Die behandelten Themen und Fragen fanden immer großes Interesse auf beiden Seiten. Wir fühlen uns wohl miteinander, wir kennen uns in unserer Stadt und Ökumene ist für uns kein Fremdwort.

Seit 1967 wurde eine Liste geführt über die Ziele, die wir bei unseren Jahresfahrten angesteuert haben. Ganz schön herumgekommen sind wir in der ganzen Zeit!

Am 21.11.1980 fand zum ersten Mal die heute fest ins Jahresprogramm gehörende Elisabethfeier mit Gottesdienst und Jahresversammlung statt. Seitdem gab es im Dezember auch eine eigene Adventsfeier.

Ebenfalls ein fester Punkt im Jahresprogramm und über die Pfarrgrenze hinaus bekannt ist unser „Lustiger Nachmittag“. Seit wir 2000 die neue Stadthalle mieten konnten, war endlich genug Platz, um alle Kartenwünsche zu erfüllen.

Um auch jüngere Frauen für unsere Frauengemeinschaft zu interessieren und eine lebendigere Zukunft zu haben, wurden 1984 durch Anita Saal eine Bastelgruppe gegründet. 10 Jahre später gab es eine Werbeaktion: Junge Frauen, die als Katechetinnen in der Pfarrei gearbeitet hatten und noch nicht Mitglied waren, wurden angeschrieben („Du fehlst uns noch“) und zu einem informativen Treffen eingeladen. Etwa 30 Frauen kamen und fast alle Anwesenden wurden kfd-Mitglied. Der kfd-Stammtisch – heute heißt er kfd-Treff – wurde gegründet. Diese „Neuen“ brachten auch neue Ideen, hatten eigene Aktivitäten und gründeten später eine eigene Bastelgruppe.

Um wieder andere Interessen der Frauen zu unterstützen, begannen 1972 die monatlichen Wanderungen unter Margret Holze; Leneliese Reisner übernahm 1990 Planung und Durchführung. Entsprechend der Jahreszeit bietet sie u.a. Krippenwanderung, Wanderung zur Fastnachtszeit, Erntedank- und Nikolauswanderung an.

Im Jahr 2002 konnte unsere Strickgruppe ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Elisabeth Schäfer gründete sie und leitet sie heute noch. – Mit unermüdlichem Eifer arbeiten auch die „Bastelfrauen“, und zusammen mit dem kfd-Treff beschicken sie alle am ersten Adventswochenende in der Zehntscheuer den Adventsbasar. Mit dessen Einnahmen gehen Spenden an die Ärmsten und Schwächsten sowohl in Afrika, Kroatien, Israel und Bolivien, aber auch in unserer näheren Umgebung.

An den Pfarrfesten sind die Salat- und Kuchenbüfetts der kfd-Frauen sehr gefragt. Sie sind in den verschiedenen Besucherdiensten vertreten, helfen beim Seniorennachmittag, bei der Aktion „Essen auf Rädern“, bei der Seniorenerholung in Kirchdaun und fast alle Sängerinnen im Kirchenchor sind Mitglieder der kfd. Das gleiche gilt für die Lektorinnen und Kommunionhelferinnen.

Auch über unsere Stadtmauern hinaus haben wir gute Verbindung zu anderen kfd-Gruppen. Besonders gerne erwähnen wir hier die Freundschaft mit Silberhausen in Thüringen, bei denen wir vor 10 Jahren „Starthilfe“ geben durften.

Dankbar möchten wir die langjährige Unterstützung und Anerkennung unserer Präsides erwähnen, hier besonders Dechant Josef Mettel und Dechant Jörg Meyrer. In der Festschrift zum Jubiläum schrieb Präses Meyrer in seinem Vorwort: „Eine Pfarrei ist arm, wenn sie keine Frauengemeinschaft hat.“

Wegen unserer hohen Mitgliederzahl werden wir von Nachbargemeinden beneidet. Es sind Frauen, die miteinander auf dem Weg sind, Steine ins Rollen bringen, Veränderungen anstoßen und bewirken und offen sind für die Menschen, die ihnen begegnen. -

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Stand: 11.03.17